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    <title>Queerbeets bunte Blüten (Life is not a problem to be solved but a mystery to be lived.) : Rubrik:Kunstblumen</title>
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    <description>Life is not a problem to be solved but a mystery to be lived.</description>
    <dc:publisher>queerbeet</dc:publisher>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-08T15:22:24Z</dc:date>
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    <title>Queerbeets bunte Blüten</title>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5149985/">
    <title>Moderne Kunst der Färöer Inseln</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5149985/</link>
    <description>so nennt sich eine ausstellung die noch ein paar tage im &lt;a href=&quot;http://www.leopoldmuseum.org/&quot;&gt;leopold-museum&lt;/a&gt; zu sehen ist. gezeigt werden bilder und objekte färingischer künstlerInnen der letzten 50 jahre. die schau umfasst 80 werke, die größtenteils wirklich atemberaubend sind. ich war äußerst begeistert. da der aku meiner kamera und so ein herumwichtelnder museumsaufpasser gegen meine fotographischen ambitionen protestiert haben, kann ich nur zwei kunstwerke zeigen, die mir gefallen haben, aber es gibt noch viel mehr, v.a. auch gigantische landschaftsgemälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;kunstwerk: morgen von tina vinther&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;kunstwerk: morgen von tina vinther&quot; width=&quot;180&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/morgen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese webarbeit aus wolle mit eingearbeitetem rosshaar von tina vinther heißt &quot;morgen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist eine installation (ein 3. torso ist nicht am bild) von svanhild ström namens &quot;latitude&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;kunstwerk: latitude von svanhild stroem&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;kunstwerk: latitude von svanhild stroem&quot; width=&quot;320&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/latitude.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besonders gut hat mir auch eine installation gefallen die, die färingische bevölkerungspyramide mit babypullovern darstellt. diese arbeit ist auf der museums-seite (link s.o.) beim virtuellen rundgang durch einen nicht sooo aufregenden raum zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
außerdem zu sehen im leopoldmuseum ist derzeit eine kleine fotoausstellung mit karajan-poträts von erich lessing (sicher tolle fotos, aber ich hab keinen besonderen bezug zu karajan, zumindest keinen positiven). und die jahrhundertwende-sammlung ist neu gehängt worden. in jedem raum hängen jetzt 1-2 bilder, die &quot;dazupassen, aber nicht dazugehören&quot;. zu diesem suchspiel gibt es auch ein beiblatt mit den lösungen. das ist zwar ein bisschen kindisch und nicht wirklich notwendig, aber ganz witzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in einem nebenhof des museumsquartiers wurde ein riesiges vogelperspektiven-foto von linz auf den boden aufgebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;stadtplan von linz in einem hof des mq&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;stadtplan von linz in einem hof des mq&quot; width=&quot;240&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/linz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vermutlich hat das damit zu tun, dass linz nächstes jahr kulturhauptstadt ist, aber so wirklich hat sich mir der zweck der aktion nicht erschlossen. aber es sieht recht nett und v.a. sehr plastisch aus, und es ist irgendwie lustig drüberzugehen.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T18:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5120367/">
    <title>Nachlese: KHM &amp; Albertina oder Arcimboldo, Klee, Kokoschka &amp; Sammlung Batliner</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5120367/</link>
    <description>soeben ist mir eingefallen, dass ich über vier ausstellungen, die ich vor gar nicht allzu langer zeit gesehen habe, noch gar nicht berichtet habe, weil irgendwas dazwischengekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine ist die &lt;a href=&quot;http://www.khm.at/home5.html&quot;&gt;arcimboldo-ausstellung im khm&lt;/a&gt;. arcimboldo ist der, der aus früchten, tieren etc. gesichter malt. die ausstellung an sich war nicht uninteressant, wenn auch nicht ganz gelungen. offenbar gibt es von arcimboldo relativ wenige werke, die aber in zahlreichen kopien, von ihm selber oder von seienr werkstatt. die verschiedenen ausgaben desselben bildes zu vergleichen wäre ja nicht unspannend gewesen, aber die hängung der bilder war etwas chaotisch und nicht immer nachvollziehbar. außerdem wurde versucht, die ausstellung durch werke aus arcimboldos zeit, die mit ihm gar nichts zu tun hatten, quantitativ aufzupeppen. das fand ich reichlich erbärmlich. das khm bietet wirklich so viel, da ist eine kleinere sonderausstellung völlig ok, finde ich. meine nase in falten gelegt hat der anblick eines fußballs im schaukasten bei einer ritterrüstung. &lt;br /&gt;
arcimboldo ist für mich auf jeden fall ein faszinierender künstler, auch heute noch. am besten gefallen haben mir &quot;der bibliothekar&quot; und &quot;flora&quot; - bitte selber googeln wegen der bildrechte. am bekanntesten sind wohl siene jahreszeitenbilder, die auch im louvre hängen. das khm hat ja leider nicht den ganzen zyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr viel auf einmal geboten hat zu einem zeitpunkt die albertina, in die ich schon allein deswegen gerne gehe, weil das haus so geschmackvoll renoviert ist und in meinem ranking von historischen museumsbauten ganz klar vorne liegt. an kunst wurden mir an dem tag, als ich dort war, drei ganz tolle ausstellungen geboten (die links bieten einiges zum anschauen).&lt;br /&gt;
die erste war &lt;a &gt;paul klee. formenspiele.&lt;/a&gt;. mir war vorher nicht bewusst, wie vielseitig dieser künstler war, und ich war sehr beeindruckt über die unterschiedlichen formen seines ausdrucks. die zweite ausstellung war &lt;a href=&quot;http://www.albertina.at/jart/prj3/albertina/main.jart?rel=de&amp;reserve-mode=active&amp;content-id=1202307119260&amp;ausstellungen_id=1214208141690&quot;&gt;oskar kokoschka. exil und neue heimat 1934-1980&lt;/a&gt;. obwohl mir schon einige bilder gefallen haben, kann ich ja generell mit kokoschka nicht so wahnsinnig viel anfangen, finde es aber höchst faszinieren, wie ungeniert er mit farbe(n) umgeht. das allein lohnte den besuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.albertina.at/jart/prj3/albertina/main.jart?rel=de&amp;reserve-mode=active&amp;content-id=1202307119260&amp;ausstellungen_id=1210000620002&quot;&gt;von monet bis picasso. die sammlung batliner&lt;/a&gt; heißt die dritte ausstellung, die ich an diesem tag gesehen habe und die offenbar permanent läuft, was mich ein wenig wundert, weil die albertina leider keine dauerausstellung ihrer eigenen sammlung bietet. jedenfalls waren meine begleiterin und ich nach klee und kokoschka trotz picknick zwischendurch schon etwas ermattet und wollten durch die sammlung batliner eigentlich durchrushen, nur bei den wirklich tollen sachen stehen bleiben. das ist uns nur teilweise gelungen, weil fast alle bilder schlicht atemberaubend waren. wir waren ganz gefesselt.&lt;br /&gt;
ein besonderes erlebnis für mich war ein akt von rysselberghe, den ich vor jahren einmal in einem museumsshopabverkauf als poster (schätzometrisch ca. a1) gekauft und dann auch eine weile hängen hatte. das original hingegen ist nicht einmal a4 groß. mich hat&apos;s richtig gerissen, als ich vor dem bild(chen) gestanden bin. unbeschreiblich, wie sehr das das bild und seine wirkung verändert. müßig zu sagen, dass das original schon einiges mehr flair hatte ;-)</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-12T23:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5120256/">
    <title>TUTANCHAMUN UND DIE WELT DER PHARAONEN</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5120256/</link>
    <description>&lt;div class=&quot;moblog_text&quot;&gt;&lt;DIV align=&quot;center&quot;&gt;&lt;FONT color=&quot;#008080&quot;&gt;&lt;img title=&quot;anubis-statue vor dem heldentor&quot; height=&quot;325&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;anubis-statue vor dem heldentor&quot; width=&quot;169&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT0026.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;br /&gt;

seit einigen monaten steht anubis vor dem heldentor und bewacht die hofburg - zwischenzeitlich im fußballerdress am ende der fanmeile - mittlerweile wieder würdevoller. grund dafür ist die ausstellung &lt;a href=&quot;http://www.khm.at/system2.html?/static/page3926.html&quot;&gt;tutanchamun und die welt der pharaonen&lt;/a&gt;, die in den heimischen medien heftig beworben wurde. es hieß, es gäbe dort wundersame exponate aus dem grabschatz des pharaos zu bewundern und zwar nicht, wie in der thematisch ähnlich angesiedelten schau in zürich repliken, nein, originale habe man dem ägyptischen nationalmuseum in kairo leihweise abgetrotzt. das rechtfertige auch den eintrittspreis von 18 euronen, von denen die hälfte an das museum in kairo gingen. aber der publikumserfolg war quasi vorprogrammiert, es wurde dazu aufgefordert, sich anzumelden, um nicht stundenlang warten zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/DIV&gt;
&lt;img title=&quot;tutanchamun-teddybären&quot; height=&quot;240&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;tutanchamun-teddybären&quot; width=&quot;180&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT0019.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;

nun habe ich im ägyptischen nationalmuseum schon einmal eintritt samt fotogenehmigung bezahlt und war außerdem skeptisch, dass die highlights der tutanchamun-ausstellung monatelang verliehen würden, weswegen es mich nicht wirklich hingezogen hat bisher. heute stand eigentlich eine andere ausstellung am programm, aber miss wichtelmädchen und ich disponierten spontan um, als uns ein italienischer tourist erklärte, das von uns anvisierte museum habe dienstags geschlossen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;DIV align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;tutanchamun-maske als weihnachtsbaumschmuck&quot; height=&quot;180&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;tutanchamun-maske als weihnachtsbaumschmuck&quot; width=&quot;240&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT0018.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;br /&gt;

grimmig waren wir dabei, alle möglichen eintrittsermäßigungsausweise aus unseren taschen herauszukletzeln, da wurden uns vor der kassa halbpreisgutscheine überreicht, weshalb wir versöhnt nach drei kartenkontrollen um 9 euro die austellung betraten. selbige war eigentlich sehr gut aufgebaut und präsentiert. wenige, aber schöne exponate, interessante infos, wenn auch kaum auf englisch. alles irgendwie über das leben der pharaonen. die tutanchamun-räume waren ans ende der ausstellung verlegt, sozusagen das beste am schluss...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;DIV align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;tutanchamun - lebensgroße figur im museumsshop&quot; height=&quot;234&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;tutanchamun - lebensgroße figur im museumsshop&quot; width=&quot;94&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT0020.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;br /&gt;

gerade der sogenannte höhepunkt macht das ganze zur mogelpackung. wenn das khm mit der maske und sensationellen preziosen wirbt, dann erwartet mensch auch, die zu sehen. zu bestaunen gab es allerlei schmücker und figuren aus tutanchamuns grab, aber halt nicht das, was man sehen will, was mich - wie gesagt - auch gewundert hätte. sicher fabelhafte exponate, aber im verhältnis recht unspektakulär. auch das wichtelmädchen, das die ausstellung in kairo noch nicht kennt, war etwas enttäuscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;tutanchamun-nemes als hut&quot; height=&quot;240&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;tutanchamun-nemes als hut&quot; width=&quot;180&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT021.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;

fazit: hätte ich 18 euronen gelöhnt, hätte ich mich wohl kräftig in den allerwertesten gebissen und auch so empfehle ich interessierten eher die &lt;a href=&quot;http://www.khm.at/home3.html&quot;&gt;ägyptische sammlung&lt;/a&gt; des khm, die nicht nur des schnuckeligen &lt;a href=&quot;http://www.khm.at/home3.html&quot;&gt;nilpferds &lt;/a&gt;wegen wirklich sehenswert(er) ist. und um den eintrittspreis von glaublich 10 euro unermäßigt kann der rest des museums auch besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;DIV align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;tutanchamun-monopoly und bastet&quot; height=&quot;180&quot; hspace=&quot;0&quot; alt=&quot;tutanchamun-monopoly und bastet&quot; width=&quot;240&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/queerbeet/images/PICT0022.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;br /&gt;

sehr hingerissen war ich vom shop, der offenbar mit produkten aus dem ägyptischen nationalmuseum bestückt war. als ich damals in kairo war, gab es im dortigen museumsshop quasi nur papyrusprodukte und bleistifte. mittlerweile hat sich das aber gründlich geändert, wie die fotos zeigen. unglaublich, was man aus dem armen tutanchamun alles machen kann - vom teddybären bis zur weihnachtsbaumkugel. wir sind trotz der überteuerten preise dem konsumrausch verfallen, weil wir doch beim eintritt gespart haben. *räusper* katzenliebhaberin wichtelmädchen hat sich einen &lt;br /&gt;
taschenspiegel mit bastet drauf gegönnt sowie eine fesche kappe mit &quot;tut&quot;-kartusche. miteinander haben wir uns ein säckchen skarabäusperlen und unsere namen in hieroglyphen ausgedruckt geleistet.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-12T21:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5081566/">
    <title>schönes gratis 5: mp3</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5081566/</link>
    <description>ich find das so fein, dass mensch heutzutage so einfach musik austauschen kann! ich komm ja noch aus der generation die in jungen jahren stapelweise cassetten überspielt hat bzw. schallplatten auf cassetten überspielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorige woche hat eine freundin meinen usb-stick gut bestückt und ich bin gerade dabei, mich in sachen &quot;neue österreicherInnen&quot; weiterzubilden. genial finde ich diesen song &quot;dicke weiber und roulette&quot; samt video von &lt;a href=&quot;http://www.zweitfrau.com/&quot;&gt;zweitfrau &lt;/a&gt;(ohne credits ca. 3:35 min):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/_9SURub1zJ0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/_9SURub1zJ0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-24T12:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5061217/">
    <title>Impulstanz gala-abend</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5061217/</link>
    <description>das burgtheater erfreut die geneigte besucherin an kühlen sommerabenden nicht nur mit saunatemperaturen (fächer sind eine gute erfindung), sondern auch mit vorstellungen des &lt;a href=&quot;http://www.impulstanz.com/&quot;&gt;ImPulsTanz&lt;/a&gt;-festivals, das heuer sein 25-jähriges jubiläum feiert. wegen der exorbitanten kartenpreise war diesmal nur eine vorstellung erschwinglich und die wahl fiel auf den gestrigen &lt;a href=&quot;http://www.impulstanz.com/festival08/performances/id89/&quot;&gt;gala-abend&lt;/a&gt;, weil da verschiedene künstlerInnen auftraten, und ich wurde nicht enttäuscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am beginn stand &quot;steptext&quot;, choreographiert von william forsythe, getanzt von drei tänzern und eienr tänzerin des mariinksy-kirov-balletts zu musik von bach (*schwärm*). welch grandioser auftakt! v.a. die tänzerin war einfach sagenhaft gut. vom ersten bis zum letzten schritt war ich völlig davon gebannt, wie sie scheinbar schwerelos über die bühne schwebte.&lt;br /&gt;
bei dieser performance war besonders deutlich, was sich meines erachtens durch den ganzen abend zog, nämlich, dass viele elemente vom klassischen ballett entlehnt wurden, was mir persönlich sehr gut gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das zweite stück &quot;leparc - pas de deux&quot;, eine choreographie von angelin preljocaj zu musik von mozart, getanzt von manuel legris und laetitia pujol vom ballet de l&apos;opéra national de paris. war auch sehr fein, in (männer-)anzügen im stil des 18. jh. ein wenig rokoko-haft maniristisch angelegt wirklich ein genuss, obwohl es im vergleich etwas im schatten der ersten performance stand. aber für sich genommen wirklich sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;approximate sonata&quot;, ebenfalls von william forsythe, getanzt von antony rizzi und leslie heymann, war nach meinem geschmack das schwächste stück des abends, weil es irgendwie durchschnittlich und ein bisschen langweilig war, obwohl besonders leslie heymann wirklich gut war. aber ich hab mir mit der aufmerksamkeit relativ schwer getan, weil sie durch nichts wirklich gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach der ersten pause kam dann anne teresa de keersmaeker aus belgien mit ihrer kompagnie rosas, die seit jahren zu den stars des festivals zählen und die ich auch  schon zweimal mit großer begeisterung gesehen habe. so auch diesmal. zu debussys &quot;prelude à l&apos;pres-midi d&apos;un faune&quot; gab es eine im buchstäblichen sinne fabelhafte performance, die in einen unglaublich romantischen, wunderschönen pas de deux mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach einer weiteren pause setzte die kanadische compagnie marie chouinard strawinskis &quot;le sacre du printemps&quot; in tanz um. dieses stück habe ich vor ein paar jahren schon einmal gesehen, dennoch war ich einfach komplett hingerissen, wie das erwachen der natur v.a. der tierwelt im frühling in seiner poesie wie auchs einer derbheit stimmig elegant auf die bühne gebracht wurde.&lt;br /&gt;
wer zweieinhalb zeit hat, der/dem lege ich den trailer ans herz, den es &lt;a href=&quot;http://www.impulstanz.com/gallery/videos/flvf155/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;zu bewundern gibt.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-15T15:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5036464/">
    <title>kari bremnes &amp; lila downs in concert</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5036464/</link>
    <description>irgendwann anfang voriger woche surfte ich lustlos auf den programmseiten eines fernsehsenders herum, als mich in einem werbeinserat plötzlich ein name ansprang: kari bremnes. beim &lt;a href=&quot;http://www.viennajazz.org/program/0630_muqua.html&quot;&gt;jazzfest&lt;/a&gt;, das den begriff &quot;jazz&quot; offenbar sehr weit fasst, würde sie zum ersten mal in ö auftreten. da ich schon seit ca. 11 jahren eine glühende verehrerin dieser norwegischen sängerin bin (ich hab von ihr tatsächlich hauptsächlich noch von cds überspielte cassetten), war ich natürlich gleich aufgeregt als wie und musste da hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am beginn war ich etwas erbost, weil man vom jazzfest aus offenbar nicht nur mir gesagt hatte, dass kartenreservierung nicht nötig sei, weswegen die schlange an der abendkassa (nur eine kassa offen *augen verdreh*) bis weit in den hof des museumsquartiers reichte, was nicht nur meinen geduldsfaden enorm strapazierte, sondern mich bangen ließ, ob ich überhaupt noch eine karte ergattern würde. außerdem gab es dann keine ermäßigungen mehr - an der abendkassa doch nicht! das hat mich schon geärgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber irgendwann war ich dann drinnen in halle e, dem barocken pferdestall, der m.e. ein sehr schöner rahmen für konzerte ist, und so begann es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/CffqwRzP6LQ&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/CffqwRzP6LQ&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das war nur der auftakt eines eineinhalbstündigen konzerts, in dem kari bremnes, die neben ihrer fabelfabelhaften stimme auch eine enorme ausstrahlung hat (und überhaupt eine hinreißende frau ist, ähm...), sich quer durch ihr oeuvre sang und zu meiner freude auch zwei lieder von den ganz alten alben, die mir halt vertraut sind, darbot. sogar eine ihrer genialen vertonungen von &lt;a href=&quot;http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/tove-ditlevsen/&quot;&gt;tove ditlevsens &lt;/a&gt;wunderbaren gedichten (mit hjerte hamrer og hamrer) von 1991 war zu hören. die witzigen und eloquenten conferencen zwischen den liedern sollen auch nicht unerwähnt bleiben.&lt;br /&gt;
ich war jedenfalls hin und weg und gänzlich verzaubert ;-) und zu meinen altersschwachen cassetten haben sich jetzt auch zwei cds gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wer lieber englisches mag, kann z.b. auch in deses zauberhafte lied von einem früheren album hineinhören:&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/skccviCa_H0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/skccviCa_H0&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach der pause betrat dann die künstlerin, derentwegen der großteil des publikums eigentlich da war, zum ersten mal eine österreichische bühne: lila downs. ihr musikstil hat mit dem von kari bremens überhaupt nichts gemeinsam und erinnert sehr an den soundtrack zum film &quot;frida&quot;. virtuos verbidet sie mexikanische folklore mit pop und am rande auch jazzigem, singt tw. englisch, aber hauptsächlich spanisch. ich fand das konzert eine gute mischung aus fröhlichem und ruhigem, aus politischem, liebesliedern und liedern über den alltag. die sängerin ein unglaubliches energiebündel mit einer stimme über scheinbar alle biologisch möglichen öktaven. faszinierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/iJDHbIo7gBM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/iJDHbIo7gBM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiß zwar nicht, was die jazfest-veranstalter gestochen hat, ausgerechnet diese beide künstlerinnen an einem aben zusammenzuspannen, aber nachdem es nun mal mal so war, vergleicht frau natürlich unweigerlich: so sehr mich lila downs mitgerissen hat, muss ich sagen, dass mir die kühle nordische poesie von kari bremnes seelisch oder mentalitätsmäßig näher ist, aber das hat mich natürlich nicht davon abgehalten, beide konzerte in vollen zügen zu genießen.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T09:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035849/">
    <title>Theaternachtrag 5:  Johann Wolfgang Goethe: Clavigo</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035849/</link>
    <description>schande über mich! wenn nicht eine freundin freikarten gewonnen hätte, hätte ich in dieser saison das volkstheater ganz ausgelassen, obwohl es einige interessante inszenierungen gab, und meine eltern, die ein abo haben, oft recht angetan waren von dem, was sie dort sahen. aber wenn es die günstigen karten nur an der abendkassa gibt, dann hat man halt keinen festen termin und so geht das volkstheater unter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schade. denn zumindest &lt;a href=&quot;http://www.volkstheater.at/volkstheater0.html&quot;&gt;clavigo &lt;/a&gt;war äußerst sehenswert. sehr straight, modern, schnörkellos inszeniert, und auf jeden fall noch goethe. handlung pur und durch die kargheit doch sehr psychologisch. so mag ich das.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-03T01:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035822/">
    <title>Theaternachtrag 4:  William Shakespeare: Die Rosenkriege</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035822/</link>
    <description>so viel vorweg: das beste an diesem theaterabend war, dass er auslöser für einiges nachlesen war. ein bisschen aufpolierung der allgemeinbildung schadet nie. in diesem sinne: das sind die rosenkriege &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenkriege&quot;&gt;historisch&lt;/a&gt;, shakespeare handelt sie in den drei teilen von heinrich VI und in könig richerd III ab (york-tetralogie) das &lt;a href=&quot;http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/spielplan_werkbeschreibung.php?eventid=770133&quot;&gt;burgtheater &lt;/a&gt; macht aus den 4 jeweils abendfüllenden dramen einen einzigen theaterabend, der entsprechend verwirrend ist. bei richard III hab ich mich schließlich ausgekannt (so halbwegs), aber bei den drei heinrichen wurde alles gestrichen, was nicht unmittelbar zur ermordung einer figur führt. intrige - mord -intrige - mord usw. - monoton und einschläfernd - von größtenteils recht ähnlich benamsten personen. zur allgemeinen verwirrung spielen fast alle schauspielerInnen (an der besetzung gibt es nichts zu nörgeln) mehrere rollen, so dass man kaum noch weiß, ob das schon wieder wer neuer ist oder eh noch der alte charakter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kurz zusammengfasst: die ersten 7 stunden waren öd, langweilig und fad, und ich hab nur deswegen nicht friedlich vor mich hingeschnarcht, weil auf der spärlich besetzten galerie mit anarchischer verve gegen alle theaterussancen verstoßen und weithin geplauscht und gepicknickt wurde, so auch von mir und meiner begleitung. außerdem entspannen sich auch debatten darüber, wer da jetzt wohl ermordet worden sei und wie welcher charakter zu den anderen in beziehung steht.&lt;br /&gt;
aber die letzten 15 minuten und besonders das finale waren fulminant, dagegen ist nichts zu sagen. wirklich großartig.&lt;br /&gt;
und den letzten bus habe ich dann auch noch erwischt ;-)</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-02T22:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035739/">
    <title>Theaternachtrag 3: René Pollesch: Das purpurne Muttermal</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035739/</link>
    <description>wirklich aufgefallen ist mir dieses stück bei der letzten verleihung des nestroy-theaterpreises. ich fand die arbeitsweise von pollesch sehr spannend, das stück, d.h. den text mit den darstellerInnen zu erarbeiten, nur rahmen vorzugeben. sophie rois, die ich sehr schätze und die in ö sonst eh nicht zu sehen ist, spielt auch mit, also schnell das wichtelmädchen, meine getreulichste theaterbegleiterin, überzeugt und los bevor das &lt;a href=&quot;http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/spielplan_werkbeschreibung.php?eventid=611264&quot;&gt;stück &lt;/a&gt;begann, meinte meine begleiterin, es sei so peinlich, dass sie immer so unvorbereitet ins theater ginge. ihre familie habe gefragt, worum es denn in dem stück ginge, das sie an diesem abend sehen werde und habe keine antwort gehabt. außer erinnerungsfragmenten an das konzept  die nestroy-gala war im herbst, im theater waren wir im mai -, konnte ich auch nichts erhellendes beitragen.&lt;br /&gt;
das stück begann, war stellenweise sehr witzig. man hatte ständig den eindruck, es würde eine menge persilfiert, v.a. die film- und theaterbranche. durchaus aufregend war, dass nicht nur auf der bühne, sondern auch hinter den kulissen gespielt wurde, was gefilmt und auf der bühne via leinwand gezeigt wurde. nach 1,5 stunden war es vorbei, und wir waren vergnügt. beim verlassen des theaters meinte das wichtelmädchen: also wenn mich jetzt wer fragt, worum es gegangen ist, kann ich das noch weniger sagen als vorher.  dem ist nichts hinzuzufügen.</description>
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    <dc:date>2008-07-02T22:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035545/">
    <title>Theaternachtrag 2: Alfred Dorfer: Fremd</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035545/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.dorfer.at/&quot;&gt;alfred dorfer&lt;/a&gt;, neben &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lukas_Resetarits&quot;&gt;lukas resetarits &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://www.thomasmaurer.at/&quot;&gt;thomas maurer &lt;/a&gt;mein lieblingskabarettist, gastierte im akademietheater, das interessanterweise für den abend die kartenpreise reduzierte, aber auch für mehr als 3 euro wäre ich begeistert dabei gewesen. fremd ist meines erachtens nicht dorfers bestes programm und ich habe ihn ob zahlreicher anspielungen auf den großen nachbarn ein wenig im verdacht, dass fremd eigentlich zur eroberung des deutschen marktes gedacht ist, weswegen ich ihm das recycling einiger älterer pointen großmütig vergebe. schließlich ist das, was da wiederaufgenommen wird, nicht das übelste. und wenn dorfer auch nicht sein bestes programm spielt, dann spielt er immer noch ein sensationell gutes programm, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. sätze wie nicht erreichtes zählt, sondern erzähltes reicht oder die pauseneinleitung, nachdem auf einer leinwand einiges an bildmaterial zu sehen war, wenn es von allem und jedem ein Bild gibt, dann hat die vorstellung pause klingen noch sehr lange nach.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-02T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035523/">
    <title>Theaternachtrag 1: Gehasste Geliebte</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035523/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/spielplan_werkbeschreibung.php?eventid=726115&quot;&gt;gehasste geliebte&lt;/a&gt; - briefe zwischen arthur schnitzler und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Adele_Sandrock&quot;&gt;adele sandrock &lt;/a&gt;gelesen von elisabeth orth und peter simonischek. eine lesung eines geistreichen briefwechsels, witzig inszeniert, dargeboten von zweien meiner schauspiellieblinge. was will ich mehr?&lt;br /&gt;
und eines feministisches lächelns konnte ich mich auch nicht erweheren, wenn der große schnitzler sich selbst entlarvt, wenn er seine adele immer ein wenig machogönnerhaft als dummes mädel abkanzelt, wobei sie durch ihre texte völlig kommentarlos beweist, dass sie ihm an geist und (sprach-)witz um nichts nachsteht.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-07-02T20:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/5035274/">
    <title>lesbenfilmtage</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/5035274/</link>
    <description>bevor ich nachhole, was ich in den letzen 2 1/2 monaten (time flies...) nicht eingetragen habe, mache ich mal werbung für die lesbenfilmtage in der &lt;a href=&quot;http://fz-bar.wolfsmutter.com&quot;&gt;fz-bar &lt;/a&gt;in wien, die morgen anfangen und bei freiem eintritt ein recht interessantes programm bieten. ich weiß noch nicht, was ich mir anschauen werde, aber reizvoll finde ich einiges. selber bewerben die barfrauen ihre termine etwas patschert, weswegen sich das genaue programm nicht auf der website findet, sondern nur im juli-newsletter, aber vielleicht ändert sich das ja noch.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-02T18:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/4872895/">
    <title>Matrix im Musa</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/4872895/</link>
    <description>nachdem liebsteste und ich am vormittag hochkant aus dem &lt;a href=&quot;http://www.mqw.at/index.php?page_id=4&quot;&gt;modepalast &lt;/a&gt;im muqua rausgeworfen worden waren, weil wir zu früh dran waren - wer kommt schon auf die idee, dass eine ausstellung erst um 12 uhr aufmacht *augen verdreh* - und so nur den museumsshop entern konnten, der durchwegs charme hat, waren wir am nachmittag erfolgreicher. da waren wir in der ausstellung &lt;a href=&quot;http://www.musa.at/ausstellungen/aktuell.html&quot;&gt;matrix. geschlechter, verhältnisse, revisionen&lt;/a&gt; im musa. medienberichte hatten einiges versprochen, entsprechend gespannt war ich auch. nur muss beim musa immer bedacht werden, dass es nur arbeiten aus der eigenen sammlung zeigt. dementsprechend waren nicht die internationalen highlights zu sehen, die es zum thema gibt, sondern es gab einen österreich- bzw. wien-schwerpunkt, was ja auch recht interessant ist, v.a. bei den ganz neuen arbeiten. an &quot;großen&quot; namen wurde mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elke_Krystufek&quot;&gt;elke krystufek &lt;/a&gt;(imho schwaches werk), &lt;a href=&quot;http://www.valieexport.org/&quot;&gt;VALIE EXPORT &lt;/a&gt;(die altbekannte &lt;a href=&quot;http://www.nzartmonthly.co.nz/valieexport.jpg&quot;&gt;genitalpanik&lt;/a&gt;) und &lt;a href=&quot;http://www.honetschlaeger.com/&quot;&gt;edgar honetschläger&lt;/a&gt; (eine nach meinem geschmack nicht unwitzige fotoserie) und friedl kubelka, deren ausgestellte arbeit mich sehr angesprochen hat, geworben. interessanter fand ich jedoch generell die (zumindest mir) nicht bekannten künstlerInnen. besonders die werke von ulrike müller, katrina daschner, magda tothova und einem männlichen künstler, dessen namen mir entfallen ist. leider habe ich nur die bildgeschichte von &lt;a href=&quot;http://www.katrinadaschner.net/www/index.html&quot;&gt;katrina daschner&lt;/a&gt;, &quot;after she disappeared into all these playgrounds&quot;, im netz gefunden. der link führt auf die hp der künstlerin. dort weiterklicken: work/foto/1996-99/3-7.&lt;br /&gt;
sehr faszinierend fand ich auch den film, der nur die hinterteile von menschen zeigt, die auf einer wiener einkaufsstraße gehen. der name dieser künstlerin ist mir auch entfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus queer-perspektive am interessantesten war wohl die arbeit von &lt;a href=&quot;http://www.univie.ac.at/queer-studies/index.php?article_id=29&quot;&gt;hans a. scheirl&lt;/a&gt;, in der er sich als drag king bzw. ftm persönlich in einer tradition verortet. sonst gab es noch fotoarbeiten, die ein wenig mit geschlechterrollen spielen, aber eher traditionell sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
resümee: nicht die umwerfendste ausstellung, aber kurz mal vorbeischauen lohnt sich durchaus.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://queerbeet.twoday.net/topics/Kunstblumen&quot;&gt;Kunstblumen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 queerbeet</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T21:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/4861871/">
    <title>Motortown</title>
    <link>http://queerbeet.twoday.net/stories/4861871/</link>
    <description>letztens war ich zur abwechslung mal wieder im theater. ;-) und zwar in meinem lieblingshaus, dem akademietheater, um mir simon stephens&apos; &lt;a href=&quot;http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/spielplan_werkbeschreibung.php?eventid=738230&quot;&gt;motortown &lt;/a&gt;anzusehen. die handlung ist schnell zusammengefasst: ein mann kommt aus dme krieg nach hause, wird mit dem leben nicht fertig und seine umwelt nicht mit ihm. das ganze evoziert brutale gewalt und natürlich wird gleich einmal eine frau umgebracht. hurra.&lt;br /&gt;
nach knapp zwei stunden ist das ganze dann vorbei. hurra!&lt;br /&gt;
ich geb&apos; zu, das ganze stück über mit dem schlaf gekämpft zu haben, weswegen ich vermutlich nicht alle feinheiten, so es welche gab, mitbekommen habe. aber die darstellung von roher gewalt auf der bühne habe ich schon soooo oft gesehen und das auch in stücken, die noch anderes zu bieten hatten. psychologische einblicke, (schwarzen) humor, irgendeine sich entwickelnde handlung, whatever. vielleicht liegt&apos;s auch an der inszenierung von andrea breth, deren interviews ich immer gerne höre, deren inszenierungen mir aber bisher nie gefallen haben. aber diesmal ist mir die inszenierung als solche eigentlich gar nicht aufgefallen, weder positiv noch negativ. etwas verklärt denke ich da z.b. an den &lt;i&gt;leutnant von inishmore &lt;/i&gt;zurück, wo es um terrorismus ging, viel brutalität gezeigt wurde, und wo es dennoch eine menge humor gab, was für mich die grundthematik noch drastischer macht, als wenn es nur um die schiere gewalt geht. so sehr es mich beutelt, wenn ich das schreibe, aber einfach hindreschen und herumbrüllen ist irgendwie fad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich das stück schon eher schwach fand, die darstellenden fand ich sehr gut, allen voran natürlich nicholas ofczarek in der hauptrolle, auch wenn er einen für mich etwas befremdlichen akzent pflegte, so dass meine begleiterin, die ihn ihn nicht kannte,  arglos dachte, er käme aus dem höchsten deutschen norden. ofczarek hatte aber wenigstens gelegenheit als schauspieler zu agieren und trotz des eindimensionalen charakters seiner figur etwas zu zeigen (mir fällt grad keine gute formulierung ein), während die rollen der anderen - und immerhin haben größen wie andrea clausen, johanna wokalek oder udo samel mitgespielt - nicht viel boten.</description>
    <dc:creator>queerbeet</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-14T11:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://queerbeet.twoday.net/stories/4861659/">
    <title>Martin Schnur. Schein</title>
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    <description>die werke des steirischen künstlers &lt;a href=&quot;http://www.belvedere.at/jart/prj3/belvedere/main.jart?rel=de&amp;content-id=1195478567676&amp;reserve-mode=active&quot;&gt;martin schnur&lt;/a&gt; habe ich voriges jahr auf der &lt;a href=&quot;http://www.viennafair.at/&quot;&gt;viennafair&lt;/a&gt; kennengelernt und war recht ratlos, was ich davon halten soll. was wir zu sehen bekamen, waren gemälde, von wäldern, in denen irgendwo als bild im bild bilder von reglos in andersgestaltiger botanik liegenden frauen zu sehen waren. eigentlich haben mir die bilder gefallen, die lichtstimmung verzaubert, die virtuse maltechnik den atem geraubt, andererseits schluckt die feministin ob der leblos hingegossenen frauen und murmelt etwas von &quot;bitte nicht schon wieder&quot; und denkt an die romantik mit ihren zur inspiration der künstler in fragiler schönheit dahingeschiedenen femmes fatales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heuer gab es jedenfalls im augarten contemporary eine schnur-personale, die mir -zugegeben - entgangen wäre, hätte liebsteste nicht freikarten samt führung gewonnen und mich hingeschleift. dabei wurde ich nicht nur das sexismus-unbehagen des vorjahres los, sondern bin ganz begeister wieder von dannen gezogen. mir hat wahnsinnig gut gefallen, wie der künstler scheinbar harmonische bilder malt, die wirklich schön anzuschauen sind, bis man genauer hinschaut und durch die wahl des bildausschnittes und/oder der komposition seines bild-im-bild-verfahrens aufgerüttelt bis verstört wird. außerdem sind seine licht- und schattenspiele einfach großartig. bzw. meine ich, seine art zu sehen zu nachvollziehen zu können. am oben angegebenen link sind, wenn auch etwas umständlich anzuklicken, einige bilder zu sehen. im original wirken sie zwar eindrucksvoller, aber anschauen lohnt sich auch so.</description>
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