Dienstag, 27. Oktober 2009

bestechende logik

im supermarkt. ein älteres heteropaar steht bei den tiefkühlprodukten. der mann nimmt ein packerl fisch.

er: nehm' ma den a no mit?
sie: na, des brauch' ma net.
er: aber mir woit'n do...
sie: mir kumman eh am dunnerstog wieder her.
er: wieso am dunnerstog?
sie: weil ma was brauchen.

wieder einmal wolliges - schals

eigentlich bin ich in den letzten 2-3 wochen emsig am socken stricken, aber diese schals mussten zwischendurch sein, die plüschigen, weil ich die wolle günstig ergattert habe, und der andere, weil ich das filzen einmal testen wollte.

plüschschal rot

ich habe hier einmal die patchworktechnik bei etwas ganz einfachem ausprobiert und wenn die anleitung in diesem horst schulz-buch, das ich mir aus der bücherei geholt habe, nicht so unverständlich wäre, wäre das eigentlich eine völlig simple sache gewesen. es hat auch recht lang gedauert, bis ich im netz eine vernünftige anleitung gefunden habe. meistens kriegt man nur pullover zu sehen, die ausschauen wie das selige testbild auf drogen. aber eigentlich ist das zumindest mit diesen geraden formen watscheneinfach. und ich habe auch nur kraus gestrickt, was so nett gestreift aussieht, weil die wolle so dick ist. der schal ist ohne fransen fast so lang wie ich und peppt hoffentlich meinen anthrazitfarbenen wintermantel auf. blöderweise ist mir bei der letzten franse die wolle ausgegangen. also übe ich mich in optimismus, dass ich morgen noch ein knäuel erwische.

plüschschal lila (1)

der lila plüschschal ist - so er ihr gefällt - ein geschenk für eine freundin, die von einem rosa-lila schal fantasiert hat, als sie meinen plüschschal gesehen hat.
dieser schal ist breiter als meiner, dafür kürzer. ich habe aber genau gleich viel wolle verwendet. das muster sieht man hängend besser, die farben sind so wie am ersten bild.

plüschschal lila (2)

filzschal

weil ich die filzwolle, die ich da verwendet habe, zwar wunderhübsch, aber auch wunderteuer gefunden habe, habe ich beschlossen, ich filze nur einen halben schal und stricke den rest aus einem baumwollgarn, den ich daheim hatte. der filzteil ist eh ein bisschen zu fest geworden, was für einen ganzen schal nicht so prima wäre. ich vermute, dass meine stricknadeln zu dünn waren. ich habe die dicksten genommen, die ich habe, aber ich vermute, dass sie dünner sind als die empfohlenen 9-10. ich seh's einmal als versuch. im ganzen schaut der schal so aus:

filzschal

visionen - aus dem leben der hildegard von bingen

ich gehe eigentlich sehr selten kino und bin generell eine banausin, was filme anbelangt, aber nachdem ich eine hochinteressante radiosendung mit margarethe von trotta, der regisseurin des aktuellen hildegard von bingen-filmes, gehört habe, wollte ich mir den film unbedingt anschauen. das hätte ich mir sparen können. in der 40-minütighen radiosendung, wo von trotta zum film interviewt wurde, aber auch leute angerufen und mitdiskutiert haben, habe ich mehr erfahren, als in knapp zwei stunden film, der nicht nur etwas langatmig war, sondern auch kaum etwas nennenswertes geboten hat, was wohl hand in hand geht. der titel "visionen" ist schon einmal irreführend, weil es eigentlich nur um die tätigkeit hildegards als klosterchefin und das besonders innige verhältnis zu einer ihrer schülerinnen gegangen ist, wobei ich mich zu erinnern glaube, dass von trotta meinte, das sei in der form von ihr zumindest etwas ausgeschmückt.
die inhalte von hildegards visionen, die sie während des filmes schon ein paar mal ereilt haben, sind überhaupt nicht thematisiert worden, ihr medizinisches engagement wurde in zwei szenen kurz und eher plump angedeutet, ihre musikalische tätigkeit ist ein bisschen ausführlicher vorgekommen. ihre kirchenpolitischen aktivitäten, für die sie z.b. ihre "visionen" auch sehr gezielt eingesetzt hat, wie ich im radio erfahren habe, sind gar nicht und ihr intensiver kontakt mit bernhard von clairvaux, der für vieles in ihrem leben entscheidend war, ist nur in einem nebensatz erwähnt worden.

es wird im film dauernd gesagt, dass hildegard verehrt wird und charismatisch die leute anzieht (und das auch genießt). wenn man aber noch nie etwas von dieser frau gehört hätte, wäre das völlig unverständlich. eine problembeladene klostergründung kann's ja nicht sein. irgendwie hat der film es geschafft, alles, was an hildegard von bingen interessant ist - und das ist imho einiges -, auszuklamern. bezeichnend ist, dass ihr aufbruch zu einer predigtreise, was für eine frau eine sensation war, das ende des films bildet und man natürlich nichts darüber erfährt, was sie predigen will.

wirklich erfreulich an diesem film war barbara sukowa in der hauptrolle. hannah herzsprung als schülerin war auch gut, aber nicht so grandios wie in 4 minuten.

fazit: wenn man ein fan von barbara sukowa ist oder werden will, sollte man sich den film anschauen, sonst fällt mir kein grund ein.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Chalo! india

eine neue ära indischer kunst gibt's zur zeit im essl museum in klosterneuburg zu sehen, aber nur mehr bis 1.11., weswegen ich nur sagen kann: ranhalten.

ich war bei einer spezialführung für abonentInnen einer tageszeitung (freundlicherweise als begleitung eingeladen), weswegen ich noch eine ansprache eines museumskurators gehört habe, der berichtet hat, dass die ausstellung von einem japanischen museum übernommen wurde und man deswegen berücksichtigen muss, dass die kuratorin eine japanerin ist und die werke entsprechend ausgewählt seien. für seinen geschmack war offenbar zu wenig malerei dabei. das hat mich gleich geärgert, weil so eine werkauswahl immer subjektiv ist, egal ob (im fall des redners) ein deutscher oder eine japanerin das macht. besagte kuratorin hat mehrere monate in indien zugebracht, um die ausstellung zusammenzustellen. und ich fand das sehr liebevoll und klug gemacht. die ausstellung ist nicht überfrachtet, zeigt aber sehr unterschiedliche arbeiten in sehr verschiedenen techniken und stilen zu verschiedensten themen. und die künstlerInnen (ja, frauen sind auch ganz gut repräsentiert) kommen aus unterschiedlichen gebieten indiens.

ich fand eigentlich so ziemlich alles gut, was ich gesehen habe, aber ganz besonders mochte ich die stempelporträts von reena saina kallat. hier, hier und hier gibt es beispiele zu sehen. es handelt sich um fiktive porträts, die aus namensstempeln, die mit unterschiedlicher stempelfarbe eingefärbt sind, bestehen. auf den stempeln stehen namen von personen, die im rahmen der politischen unruhen in kashmir verschwunden sind.
sehr originell ist auch ein kunstwerk, das das "skelett" eine riksha darstellt, um festzuhalten, dass dieses transportmittel im aussterben begriffen ist.

vereinzelt gab es auch feministische kunstwerke, wie die selbstdarstellung als lakshmi von pushpamala n. (ausschnitt hier) oder dieses:

auf einer wand waren zitate von indischen künstlerInnen gesammelt, die den satz "indien tritt zum publikum gewandt auf und betritt das zeitalter..." fortsetzen. die schriftstellerin und verlegerin urvashi butalia sagt :

indien tritt zum publikum gewandt auf und betritt das zeitalter der verzweiflung. indien blickt auf das meer von männlichen köpfen vor ihr und denkt, wir kämpfen seit jahrtausenden, und die idioten haben noch immer nicht gelernt, uns zu respektieren. sie wendet sich an ihre beraterin kali und sagt: "schwester, ich glaube, es ist zeit, ihnen die köpfe abzuschlagen. Deine Halskette könnte jedenfalls Auffrischung vertragen.

leider war nach der führung, die ich als recht hastig (wenn auch durchwegs engagiert)erlebt habe, keine zeit mehr, nocheinmal alles in ruhe anzuschauen, weil der shuttle-bus nach wien schon gefahren ist. trotzdem spreche ich eine ganz große empfehlung für diese ausstellung aus.

Dienstag, 20. Oktober 2009

waldmüller im belvedere

da ich auch die kunst ganz allgemein quer mag, habe ich letztens ein wenig gebiedermeiert, indem ich die waldmüller-ausstellung im unteren belvedere gerade noch erwischt habe. denn eigentlich wollte ich schon den ganzen sommer hin. meine eltern auch, also haben wir uns am vorletzten tag der schau aufgemacht. leider ist das auch einer menge anderer leute eingefallen, so dass das gedränge vor den bildern immens war. zudem sind die gemälde eher klein und detailverliebt. also muss man wirklich nahe hingehen, um etwas zu sehen. aber was es zu sehen gibt, ist wirklich atemberaubend. ich mag die vielen details, die es zu sehen zu sehen gibt und finde es großartig, wie waldmüller licht und stimmungen auf die leinwand bringt. ich weiß auch nicht, wer sonst noch bäume so beeindruckend malt. es ist auch selten, dass man in einer ausstellung das gefühl hat, dass alle besucherInnen völlig fasziniert sind.

was das schloss betrifft, ist zu bemerken, dass der garten fertig renoviert sein dürfte bzw. überhaupt wieder existiert. leider war das wetter nicht besonders einladend.
meine mutter, die schon seit jahren nicht mehr im belvedere war, war völlig hingerissen von dem blick, den man von unten durch den garten auf das obere (haupt-)schloss hat. da war mir mal wieder bewusst, wie ignorant man wird, wenn man öfter kulturell motiviert durch wien düst, obwohl man es ja gerade da nicht sein sollte.

Montag, 19. Oktober 2009

schönes gratis 22: geschlechtsverwirrungen

samstag nachmittag. ich fahre bus, bin, weil es kalt ist, in einen poncho eingewickelt, trage sonst jeans und herrenschuhe, die die meisten leute für damenschuhe halten. meine haare fallen offen über die schultern, meine lippen sind rot angefärbelt, meine handtasche habe ich schräg umgehängt - schaue also so richtig kerlig aus. ich lese (ehrlich - ich schwöre es!) the drag king anthology.

nach zwei stationen steigen zwei mädels (schätzometrisch 12 oder 13) ein und nehmen schräg gegenüber von mir platz. die eine starrt mich eine weile an und beginnt schließlich, mir ihrer freundin zu tuscheln. sie tuscheln in einem fort, schauen immer wieder zu mir, kichern hin und wieder. sogar die beiden burschen (15-16), die vor mir sitzen und die beiden mädchen fixieren, drehen sich um und schauen mich fragend an. ich kümmere mich nicht weiter darum, weil ich davon ausgehe, dass es um meine nicht gerade elfenhafte figur geht und widme mich meiner lektüre. plötzlich spricht mich eines der mädchen an, ich merke, dass es ihr unangenehm ist: "entschuldigen sie bitte, sind sie ein mann oder eine frau?"
ich kann nicht umhin zu grinsen und frage zurück: "was glaubst du denn?"
das mädel: "ich weiß nicht. also sind sie ein mann?"
ich: "ist das wichtig?"
sie (empört): "ja schon. das muss man ja wissen."
sie signalisiert nonverbal, dass sie endlich eine antwort will, ist aber zunehmend verunsichert. ihre freundin schaut nervös, den beiden burschen sind längst die gesichtszüge entgleist.
ich: "warum glaubst du, dass ich ein mann bin oder eine frau sein könnte?"
die kleine schaut hilfesuchend zu ihrer freundin. die ist genauso ratlos. ich wiederhole lächelnd meine frage. das mädchen ist inzwischen aufgestanden und steht nun vor mir, knapp kleiner als ich im sitzen, und mustert mich eingehend.
"naja, die hände sind sehr weiblich." (das finde ich spannend - kurze, unlackierte nägel, kein schmuck)
"aber -" sie schaut mir ins gesicht, weiß sichtlich nicht, wie sie das offenbar offensichtliche und offensichtlich peinliche formulieren soll.
ich, unterstützend: "aber mein gesicht ist eher männlich." ich denke an den lippenstift.

sie atmet durch, sichtlich erleichtert, mit neuem mut: "genau. hat ihnen das noch niemand g'sagt?"
ich: "nein."
sie: "das ist aber jetzt nicht deprimierend gemeint."
ich, die ganze konversation über schon sehr vergnügt: "nein, eh nicht. das passt schon."
wir steigen bei derselben haltestelle aus. im entschwinden höre die beiden girlies noch diskutieren, verstehe aber nicht, was sie sagen.

mein blog ist ein ausgezeichnetes

und offenbar auch ein kreatives - zumindest findet das die bärin und hat mir diesen award verliehen:

kreativ blogger award

das freut mich wirklich sehr. herzlichen dank!

wie immer gibt es auch bei diesem award regeln:

1.) Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
2.) Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.
3.) Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
4.) Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
5.) Nominiere 7 ‘Kreativ Bloggers.’
6.) Verlinke diese Blogger bei dir.
7.) Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

1-3: erledigt
5-7: in meiner blogroll sind so viele kreative frauen versammelt, dass ich damit überfordert bin, 7 auszusuchen. außerdem haben viele schon den award.

4: dank dieser awards gibt's ja kaum noch was in meinem leben, das anderen nicht so bekannt ist.

1. ich habe letzte woche angefangen, socken zu stricken
2. ich bin deswegen nur halb (wenn überhaupt) ansprechbar und vernachlässige alles, was nicht aus wolle ist.
3. ich habe noch einen wandkalender vom vorjahr hängen.
4. mein computer gibt seit ein paar tagen wieder töne von sich *freu*
5. ich hasse rasenmähen
6. ich schaffe es seit jahren, diese tätigkeit zu delegieren
7. mir wird mulmig, wenn ich auf leitern steigen soll (1-2 sprossen reichen), obwohl ich keine höhenangst habe

Mittwoch, 7. Oktober 2009

schönes gratis 21: straßennamen

ich hatte heute vormittag das vergnügen durch die in goldenes sonnenlich getauchte wiener innenstadt zu spazieren. ich liebe die innenstadt. die vielen verwinkelten gassen, das flair und überhaupt. stundenlang kann ich da herumgehen und schauen, wobei ich jetzt gar nicht von den "sehenswürdigkeiten" rede, sondern vom rest.
außerdem entdecke ich doch immer wieder gasserln, wo ich noch nie war und frage mich dann immer, wie mir das gelungen ist. heute war ich plötzlich "an der hülben", was ich noch nie zuvor gehört habe.

außer stadtspaziergängen hab ich noch ein faible dafür, zu erfahren, warum straßen so heißen wie sie heißen.
hoch lebe diese seite, wo mensch das nachschlagen kann. auch wenn es etwas profan ist, dass "hülben" ein altes wort für "sumpf" ist, wenn ich einen halben tag lang damit beschäftigt war, mir auszumalen, was eine hülbe ev. sein könnte. so ein so ein schönes wort!

die danebenliegende jakobergasse war mir bis heute auch kein begriff, obwohl in diesem grätzl wirklich schon x mal war.

seit 1862, nach dem 1783 aufgelassenen Nonnenkloster "St. Jakob auf der Hülben" (1374 bereits Hinter St. Jakob)

und da haben wir wieder die hülben, auch wenn das 14. jh. sie schon nicht mehr mochte...

die maya

sind an dem untergang ihrer kultur tw. selber schuld, höre ich soeben im radio. zumindest ist das eine neue these. nach dieser theorie haben die maya durch übermäßige rodung ihrer wälder das klima veändert, wodurch es zu dürreperioden gekommen ist, was für die nahrungsmittelproduktion nicht förderlich war.

aber, aber...

Dienstag, 6. Oktober 2009

herbstspaziergang durch den garten

fichte

dieser hübsche baum ist eine fichte, jawohl eine FICHTE. ich hatte schon besucherinnen, die deswegen mit mir gestritten haben, weil doch sogar ich wissen müsste, dass eine fichte kein laubbaum ist. eh nicht.
es handelt sich eben um einen queeren garten und folglich um eine dragfichte. ihre schwestern sind konventioneller:

fichten

birke

die birke gehört zwar den nachbarn, aber ich mag sie sehr gern. wenn ich vor dem pc sitze und gelgentlich einmal über meine schulter schaue, ist sie mein gartenausblick.

im vorgarten blühen herbstastern

herbstastern

daneben steht *noch* im originalkarton vom hofer ein sixpack callunen für farbe im winter. ein futzikleiner schneck hat sich auch sogleich stolz präsentiert, als ich sein haus fotografiert habe

callunaschneck

eine unermüdliche hortensie gibt's auch noch:

hortensie

hausgeist

mein hausgeist beim aufgang zum haus hat sich eigentlich recht nett entwickelt. naja, als sukkulent hat pflanz bei mir einen startvorteil *hüstel*

das windspiel hängt auch beim eingang

windspiel1

im darunter befindlichen balkonkisterl hab ich zwischen die weißen pelargonien blaue prunkwinden gesetzt, die angesichts der absonnigen bzw. halbschattigen lage auch brav gewachsen sind und das windspiel erobert haben. wenn es gerade eine blüte gibt, sieht das ziemlich keck aus. aber heute gibt's nur winde ohne prunk.

jaaaa - pelargonien. und das in 5 verschiedenen farbtönen. ich weiß, dass sich da bei vielen die zehennägel kräuseln. wenn's ganz arg ist, jetzt schnell scrollen!

pelargonie

pelargonie (1)

nach einigen experimentierfreudigen jahren in sachen balkonblumen, bin ich reumütig zu den scheinbar biederen zurückgekehrt. die blühen nämlich auch im halbschatten den ganzen sommer bis zum frost pausenlos, brauchen fast gar keine pflege und lassen sich ohne gießen überwintern.

herr sommerflieder lässt nicht mehr wirklich erkennen, dass er eigentlich pink delight heißt, aber ich finde, die verblühten rispen haben auch ihren charme.

buddleja davidii

die sonnenhüte sind auch schon verblüht, was ich ja sehr dekorativ finde. ich lasse die kugerl auch den ganzen winter über stehen.

sonnenhut (1)

eine blüte gibt's aber noch:

sonnenhut

jetzt wirklich saison hat das sedum aus omas garten:

sedum

einen riesenauftritt hat diese pflanze im gemüsebeet:

topinambur

vor zwei jahren habe ich bei ebay ein paar knollen ersteigert und im herbst gepflanzt. die knollen müssen im winter ordentlich durchfrieren, damit sich im nächsten jahr pflanzen bilden. wahrscheinlich war der vorletzte winter zu mild. jedenfalls gab es voriges jahr nicht einmal einen schüchternen spross, was ich sehr enttäuschend fand. und frau wichtelmädchen landete letzten herbst eine riesenpointe, als sie mir vorigen herbst mitteilte, dass dass in ihrem terminkalender für den aktuellen tag "topinambur ernten" eingetragen war. heuer berücksichtigte ich bei der gemüsebeetgestaltung die längst verfault geglaubten knollen nicht einmal ansatzweise und wurde erst aufmerksam, als plötzlich vermeintliche sonnenblumenblätter aus dem boden schossen... was daraus geworden ist, zeigt das foto. die pflanzen sind geschätzte 3m hoch und können ihre verwandtschaft mit der sonnenblume nicht wirklich leugnen:

topinambur1

schade, dass diese schönen blumen so hoch oben sind. sie duften nämlich auch sehr fein zitrusmäßig.

20000 transdanubische Haushalte waren heute ohne strom...

... darunter auch meiner und zwar, weil im umspannwerk stadlau irgendwas schiefgelaufen ist. die tragödie ereignete sich zwischen 1/4 8 und 1/4 9, was mir normalerweise wurscht wie nur was ist, aber just heute habe ich den weckruf meiner blase um 7 zum anlass genommen, mir die gestrige predigt der bestesten aller exen zu herzen zu nehmen und zu versuchen, meinen schlaf-wach-rythmus auf halbwegs bürgerlich zu trimmen. ich bin ja ein recht ausgeprägter nachtmensch. aber morgen muss ich auch früh aufstehen, also dachte ich, ich schau, dass ich abends auch zu ungewohnten zeiten müde bin. das konzept geht sicher auf, denn müde bin ich jetzt schon...
um 1/4 8 hingegen habe ich frohen mutes morgenjournal gehört (eine sendung, die ich prinzipell sehr schätze, wäre sie nicht zu dieser unzeit), einen apfel verspeist und tonnen wild herumkugelnder schmöker ins bücherregal sortiert. plötzlich war es finster und still, nur das telefon hat einen beleidigten warnton von sich gegeben. ich klemme mir also den apfel zwischen die zähne und besichtige fi-schalter und co, die alle brav oben sind.
was bitte mach ich um die zeit generell und noch dazu ohne strom? bücher sortieren ist ausgeschieden, weil das regal in einem dunklen eck steht. lesen im bett wegen dunkelheit im schlafzimmer ebenso und lesen auf der couch auch, weil selbige obgleich sonnenbeschienen mit unsortierten büchern angeräumt war (ist). also gemma zum billa, denkt sich frau queerbeet. das dauert tour-retour ca. 15 minuten, bis dahin wird's ja wieder strom geben. ich nähere mich also dem supermarkt vom lieferanteneingang her an, eine angestellte kommt heraus, grüßt mich freundlich, sagt sonst nichts, ich trab weiter zum eingang - wegen stromausfall vorübergehend geschlossen. *schnarch* ich rümpfe mein näslein und geh wieder nach hause. na bitte, wenigstens kein einzelschicksal. der vollmond scheint mir ins gesicht (da war er noch viel größer als auf dem foto, weil ich ja erst zur kamera nach hause musste)

vollmond

- nachtschlafene zeit, ich sag's ja -, während die vormals strahlende morgensonne es aufgegeben hat, mir den rücken zu wärmen, und sich mit ein paar wolken zugedeckt hat. es ist ihr nicht zu verübeln.

morgensonne

ich mache eine fotospaziergang durch den garten. um diese zeit kenn ich ihn ja kaum. eine nachbarin, die ich seit monaten nicht gesehen habe, erschreckt mich furchtbar, als ich mich mit einer minischnecke in den callunen und den grenzen der makrofähigkeit meines objektivs auseinandersetze. "entschuldigung, frau queerbeet, ich wollte sie nicht erschrecken, ich wollt sie nur fragen..." nein, ich hab auch (noch immer) keinen strom. meine zweite nachbarin erzählt mir, dass sie gerade ihre zweitklässlerin zur schule gebracht hat, weil die ampel ja auch nicht funktioniert, aber dass eh eine verkehrspolizistin die kreuzung regeln würde.

ich begebe mich wieder ins haus, überlege mir missmutig, ob ich was frühstücken will. der toaster geht ja nicht und wegen 2, 3 scheiben brot werf ich nicht das backrohr an.

während ich es gerade aufgebe, das innere des finsteren kühlschranks zu beäugen, erschrecke ich mich heute zum 3. mal, weil der radio wieder anspringt - grad der wechsel zwischen den englischen und den französischen nachrichten - also fast 1/4 9. was das französische betrifft, halte ich es ja mit günter paal, der meint, diese sprache sei gestank im ohr. hurra! aber wenigstens strom und ich kann die fotokarte entladen.

mir kann man echt viel einreden und von mir aus glaub ich in meiner naivität auch, dass die morgenstund gold im mund hat, aber ich bin fest davon davon überzeugt, dass sie es runterschluckt und in irgendwelchen schwarzen löchern verschwinden lässt.

Freitag, 2. Oktober 2009

g wie grauslich, geschmacklos und suchmaschine

die große selbige hat heute nämlich anlässlich seines geburtstages ihr anfangs-g durch eine skizze von gandhis kopf ersetzt.

Montag, 28. September 2009

Nachtrag zum gestrigen Spaziergang

gartenaltar herbst

mittlerweile sind die kastanien aus dem prater auf den gartenaltar gewandert. die eicheln habe ich heute am weg zum supermarkt bei mir in der gasse aufgesammelt, wobei ich zum ersten mal bemerkt habe, dass da überhaupt eine eiche steht *schäm*. die schneckenhäuser, pockerl und lampionblumen sind aus dem garten.

schönes gratis 20: spaziergänge

ich gehe wirklich sehr gerne spazieren, wenn auch viel zu selten. meist scheitert es an meinem wunsch nach begleitung und an meiner hundeangst. die wienerInnen lassen ihre vierbeiner jeglicher größe nämlich gerne unangeleint auf ihre mitmenschen los und verstehen die welt nicht, wenn man darob nicht entzückt ist.

heute nachmittag aber hatte ich wunderschönen, geradezu perfekten spätsommerspaziergang in sehr lieber begleitung und beinahe hundefrei. meine begleiterin ist mit mir durch die praterauen lustwandelt, die sie ohnehin als ihren garten betrachtet, und hat mir ein paar wunderschöne plätze gezeigt. besonders ihr lieblingsplatz war einfach atemberaubend. wir sind auch so richtig idyllisch vom goldenen sonnenschein in die abenddämmerung hineinspaziert. fast kitschig war das. ;-)

zum amusement meiner begleiterin habe ich ein paar kastanien gesammelt. die kommen dann morgen auf meinen gartenaltar.

Samstag, 26. September 2009

karottencremesuppe

karottensuppe

für den 5l-topf, dauert geschätzt eine stunde, braucht 10-15 min aufmerksamkeit

1 kg karotten
3 mittlere erdäpfel
250g sauerrahm
3 suppenwürfel
reichlich tandoorimasala
reichlich curry
pfeffer
salz
ein wenig piment
ein wenig koriander
ein stückerl ingwer
2,5l wasser

alle zutaten bis auf den rahm in den topf werfen und so lange kochen, bis die karotten weich sind, dann mit dem pürierstab traktieren und den herd abdrehen. anschließend den rahm hinzufügen und nochmals den pürierstab aktivieren.

dazu gab's schafkäsetascherl:

1 pkg blätterteig
1 pkg schafkäse (200g)
12 oliven
etwas wasser

den blätterteig in 12 vierecke schneiden, den schafkäse auch in 12 teile teilen, schafkäse und oliven auf den blätterteig legen, zu tascherln falten, mit wasser anspritzen. bei 180° 20-25min backen.

vorbereitungszeit: 10min.

schafkäsetascherl

Needcompany

die aktuelle theatersaison hat avantgardistisch begonnen. während die große einstandspremiere für die neue burgtheaterdirektion so richtig klassisch und monumental die beiden goetheschen fäuste waren, haben meine stetige kulturkomplizin frau wichtelmädchen und ich uns für die aktuellen "artists in residence" - auch eine neueinführung - entschieden und uns zwei abende zu gemüte geführt.

1. needlapb 16 im akademietheater

eigentlich haben wir ja mit einer tanzperformance gerechnet, weil uns grace ellen barkey, eine der masterminds der needcompany, vom impulstanz-festival ein begriff ist, und waren sehr erstaunt, als wir mit einem völlig tanzfreien theaterabend des zweiten masterminds jan lauwers konfrontiert waren.
zuerst einmal war es sehr befremdlich, dass das sonst eigentlich immer zum bersten volle akademietheater zumindest halbleer war und wir vom balkon ins parkett geschickt wurden, wo wir dann ganz vorne saßen und uns wunderten, warum für ein tanzstück eine tischreihe auf der bühne steht. an den tischen nahmen schließlich die schauspielerInnen platz und jan lauwers erläuterte dann das konzept des ganzen. es sei teilweise improvisiert und es ginge darum, dass eine filmcrew einen actionfilm dreht und man die filmcrew und ihre interaktionen sowie filmszenen zu sehen bekommen werde. und damit das publikum interaktiv eingebunden wird, würden, weil das filmcrewsetting tw. in einer bar spielt, cocktails serviert. schließlich machte er noch einführende bemerkungen zu den charakteren im stück und dann begann genau das, was er beschrieben hatte, wobei die schauspielerInnen zumeist an den tischen saßen und dort mit ein paar requisiten hantierten. das geschehen auf der bühne wurde mit zwei kameras gefilmt und das gefilmte auf einer leinwand hinter den tischen gezeigt, so dass man, weil man ja nicht die bühnenbreite tischreihe im gesamten anschauen konnte, auch zu sehen bekam, was die charaktere machten, bei denen gerade nicht die hauptaction war. gespielt wurde von den multinationalen schauspielerInnen auf englisch und französisch, aber es gab deutsche übertitel.
besonders beeindruckt hat mich die schauspielerische leistung, weil ich mir vorstelle, dass es schwieriger ist, einen vielfältig agierenden charakter an einem tisch sitzend zu kreieren, als selbiges zu tun, wenn man sich im bühnenraum bewegen kann.
sonst fand ich das konzept offengestanden interessanter als die umsetzung. v.a. hätte das ganze nicht 3,5 stunden dauern müssen. fad war's nicht direkt, aber es hatte schon seine längen und war von der handlung her auch nicht rasend interessant.
etwas irritierend fand ich auch, dass es eine erzählerin gab, die halt die story vortrug und man im anschluss auf der bühne genau das sah, was sie gerade erzählt hatte.

die ersten beiden stunden lang wurden auf der hinterbühne tatsächlich cocktails hergerichtet, und über dem theater schwebte ein angenehmer erdbeerduft. in der pause servierten schauspielerInnen und regisseur, der auch die ganze zeit auf der bühne war, die mixturen dem publikum. UND es gab sogar eine alkoholfreie version - "pinky drinky". von selbiger kann ich sagen, dass sie sehr lecker war und neben erdbeerirgendwas zumindest auch kandierten ingwer enthielt. zufällig in intuitiver vorahnung hatte ich eine dose erdnüsse dabei, so dass frau wichtelmädchen und ich sehr leicht in das vom stück intendierte bar-feeling fanden. ;-)

2. isabella's room in der burg

... begann einmal recht sportlich, weil die oberen 3 ränge gesperrt waren und das publikum auf parkett und 1. rang verteilt wurde. selbiges teilte uns aber nicht der billeteur mit, der am eingang unsere karten abriss, sondern sein kollege vom 3. rang, als wir dort keuchend ankamen, der uns zum 1. mittelrang schickte, wo ich noch nie auf anhieb hingefunden habe. also ging es treppab und mehrfach auch wieder treppauf, bis wir dort waren, wo wir hinsollten. jedes mal, wenn wir billeteurInnen trafen (publikum war übrigens keines zu sehen, wir hatten alle gänge und das sonst stets übervölkerte bilderfoyer für uns allein), bekamen wir neue wegbeschreibungen, die uns überall hinführten außer zum 1. mittelrang. aber irgendwann gelang es uns dann doch und wir saßen auch fein in der ersten reihe.

anfänglich erinnerte alles an needlapb16 : es waren wieder alle schauspielerInnen auf der bühne, ian lauwers erklärte das stück und stellte die charaktere vor. gespielt wurde wieder auf englisch und französisch mit deutschen übertiteln. diesmal handelte es sich um eine art avantgardistisches musical, d.h. es wurde auch viel gesungen und atembraubend getanzt. dafür gab es keine cocktails. witzig war, dass es darstellerinnen für die rechte und die linke gehirnhälfte der protagonistin sowie einen darsteller für ihre erogenen zonen gab. DAS hab ich SO noch nie gesehen *ggg*. die story (isabellas leben) fand ich ziemlich schwach, wenn auch actionreich und skurril, aber weitaus straffer erzählt als bei needlapb 16. "erzählt" passt übrigens gut, weil eben wieder wieder die handlung szenenweise erzählt und dann gespielt wurde, was mich auch diesmal irritiert hat, frau wichtelmädchen hingegen gut fand. geschmäcker sind halt verschieden.
das publikum war diesmal völlig enthusiasmiert, was mich höchst erstaunt hat, weil es im akademietheater angemessenen durchschnittsapplaus gab.
mir persönlich hat isabella's room auch besser gefallen, weil ich musik und tanz mochte, das ganze mehr inhalt in weniger zeit geboten hat und weil die hauptdarstellerin, der die rolle sichtlich auf den leib geschrieben war, unglaublich grandios war. die arme musste den ganzen abend auf waffenscheinpflichtigen stilettos herumstöckeln, hat sie aber dann nach dem ersten verbeugen ausgezogen und kam dann mit ein paar tänzelnden schritten, die befreite füße andeuteten, auf die bühne zurück, was ich sehr sympathisch fand.

irgendwie war ich gestern etwas unzufrieden, als ich in heftiger diskussion mit meiner begleiterin zur u-bahn getrabt bin, weil ich zwar einen netten theaterabend hinter mir hatte, aber nicht mehr und nicht weniger und deswegen vermutlich etwas überkritisch war. heute denke ich mir, dass das wahrscheinlich mein vermutlich höchst bornierter, kunstliberal bildungsbürgerlicher zugang zum avantgardetheater ist, dass ich eigentlich wild begeistert sein will (will ich grundsätzlich, wenn ich ins theater gehe) und wenn das schon nicht geht, das stück wild verreißen möchte. also habe ich beschlossen, mich an der nase zu packen und auch unkonventionellerem theater zuzugestehen, einfach ganz nett zu sein und es schulterzuckend dabei zu belassen.

was ich an beiden stücken sehr mochte war sozusagen der beweis, dass auch sprechtheater inter- und multinational sein kann. das mit den übertiteln hat super funktioniert und das theatererlebnis war für mich nicht dadurch gemindert, dass ich bei den französischen passagen völlig aufs lesen angewiesen war.
besonders in wien und besonders im burgtheater, wo es seit jahrzehnten klagen gibt, dass jedeR deutsche schauspielerIn auf der burgbühne ein schritt zum untergang der kulturnation ist, find ich es einfach nur toll und gut und richtig, wenn aufführungen sprachlich aus dem raum treten.

matthias hartmann, der neue direktor, war übrigens bei beiden vorstellungen anwesend und saß beide male irgendwo mitten im parkett unter den leuten und nicht prominent vorne, was mir auch gefallen hat.

Montag, 21. September 2009

erntedankfest

erntedankfest2

gestern fand im nachbardorf bei strahlendem spätsommerwetter zum ersten mal ein erntedankfest der dort ansässigen gärtnereien (ohne pfarrbeteiligung) statt. nachdem meine percussionlehrerin die obfrau des örtlichen kulturvereins ist, war mein kurs eingeladen, sich am umzug zu beteiligen, was wir 4 frau und ebensoviele djemben hoch auch getan haben.

zuerst gab's eintrommeln mit begeisterter spontanbeteiligung von mutigen festgästInnen in dem park, wo nach dem umzug das fest stattfand. dann begaben wir uns zum start des umzuges und erklommen unser gefährt, den wagen einer gemüsegärtnerei.

erntedankfest1

der umzug dauerte ca. eine stunde und war generell ein großer erfolg. unser trommeln hat sicher dazu beigetragen. jedenfalls bekamen wir ausschließlich und zahlreich positive reaktionen von den leuten, die die straßen säumten oder schnell in ihre gärten eilten. und wenn es nur ein "na was is? weitertrommeln!" war, als wir einmal kurz die hände ausschüttelten. frau wichtelmädchen, die übrigens die fotos gemacht hat, hörte wie eine frau sagte: "de trommeln san scho guat."
auch wenn es sicher keine expertinnenmeinung war und ich mir meiner fehlschläge sehr bewusst bin *räusper*, war's doch ein sehr seelenwärmender nachmittag.
einen stich versetzt hat mir nur die sonne, aber das ist eine andere geschichte und auch schon vorbei.

ertedankfest3

Queerbeets bunte Blüten

Life is not a problem to be solved but a mystery to be lived.


wm1

Wer wandelt durch den Garten?

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BesucherInnen

*looool*
was für eine schöne Geschichte :-) Danke...
baerin - 29. Okt, 21:33
unter umständen...
unter umständen ist das lila blau interpretiertbar,...
queerbeet - 28. Okt, 00:19
da hast du recht. natürlich...
da hast du recht. natürlich handelte es sich eher...
queerbeet - 28. Okt, 00:14
Die Wiener weibliche...
was wann gebraucht wird! Ein eindrucksvoller Beweis! Der...
Wichtelmaedchen (Gast) - 27. Okt, 23:13

queerbeet unterwegs

unter umständen...
unter umständen ist das lila blau interpretiertbar,...
queerbeet - 28. Okt, 00:19
da hast du recht. natürlich...
da hast du recht. natürlich handelte es sich eher...
queerbeet - 28. Okt, 00:14
zumindest ist das ein...
zumindest ist das ein augenschmaus ;-)
queerbeet - 20. Okt, 01:03
ad 5: ich auch ad 7:...
ad 5: ich auch ad 7: mit diesem thema muss die menschheit...
queerbeet - 20. Okt, 00:29
danke für den award! mit...
danke für den award! mit punkt 5 und 6 kann ich...
queerbeet - 20. Okt, 00:16

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