Montag, 10. März 2008

statt zu kochen,

... weil meine liebsteste mich hochkant aus der küche rausgeschmissen hat, habe ich nun endlich zeit, von unserem samstäglichen burgtheaterbesuch zu berichten. statt zu spielen hieß der liederabend, den michael heltau auf die bühne brachte. von selbst wären wir nie auf die idee gekommen, die vorstellung zu besuchen, aber wenn wir schon karten gewinnen (jede zwei übrigens *g*), dann sind wir schnell zu überzeugen...

und es hat sich gelohnt. unglaublich, wie heltau fast drei stunden vorwiegend mit chansons (seine jacques brel-übersetzungen sind eh legendär), aber auch anderen liedern, gesprochenen texten und sogar tanzeinlagen sein publikum in den bann zog. und das nicht wegen seiner bewundernswerten ausdauer - der mann ist in seinen siebzigern -, sondern wegen der virtuosität der darbietung. vom programm her habe ich mir ungefähr das erwartet, was geboten wurde, aber entscheidend ist in diesem fall das "wie". i am what i am (das hatte ich nicht erwartet) habe ich 17 millionen mal in x interpretationen gehört, aber eine gänsehaut hatte ich dabei vorher noch nie. ich weiß nicht, wann ich bei einem konzert das letzte mal so auf den hauptkünstler fixiert war, dass ich die orchestermusikerInnen gar nicht genau studiert habe. ok, der harfenistin habe ich einige blicke geschenkt, aber harfenistinnen ziehen meine aufmerksamkeit immer magisch an. *räusper*. das zählt nicht. gehört habe ich die wiener theatermusiker aber sehr wohl und auch sehr gerne.

da verzeihe ich heltau gerne auch das eine unvermeidliche wienerlied in den zugaben, ich hatte ohnehin mehr von der sorte befürchtet und eins ist gestattet, wenn es sein muss. ;-)

ich bin eine canna

I am a
Canna

What Flower
Are You?


wieder ein schritt zur selbsterkenntnis ;-)

gefunden bei anja

Samstag, 8. März 2008

lachen ist gesund

...das ist eine binsenweisheit, die ich mir zunutze gemacht und gestern am universitätssportinstitut in einen lachyogakurs (link zu pdf-datei) hineingeschnuppert und, ich nehme es vorweg, nachher gleich inskribiert habe. ich kann nicht viel anderes sagen, als dass es lustig war. frau lacht die ganze zeit und ist dabei in bewegung, eine feine kombi. ein paar mehr "richtige" yoga-übungen wären noch fein, aber gestern war's ja sehr komprimiert, weil es eine längere theoretische einführung auch gab und die kursleiterin danach ein breites spektrum zeigen wollte.

psychologische auswirkungen hat's auf jeden fall. zumindest ist mir aufgefallen, dass ich mir mittendrunter gedacht habe, dass aber doch besonders viele nette menschen in diesem kurs gelandet sind. das liegt 100%ig daran, dass man einander viel direkt anlacht. ich kenn die ja alle nicht. danach in der garderobe, haben sich die meisten auch verabschiedet. ich kenn das aus anderen usi-kursen, dass man einander am ende des semesters kaum grüßt.

glückskeks

den kalorienfreien glückskeks habe ich bei selket gefunden. meiner sagt:

Anderen zu helfen kann dein Leben erfüllen.

da winke ich mal vergnügt lächelnd zu k.t. und denke an unser gestriges zukunftsperspektivengespräch ;-)

Donnerstag, 6. März 2008

"artfremd"

mir ist übel!
weil am sonntag in niederösterreich landtagswahlen sind, wurde landeshauptmann erwin pröll von der partei mit v soeben im mittagsjournal interviewt. unter anderem wurde er zu seinem sager von vor ein paar monaten, dass moscheen und minarette in ö "artfremd" seien, befragt. darauf meinte der herr agrarökonom, er habe an der boku studiert und in der botanik und zoologie sei "artfremd" eine gängige bezeichnung, die er sich nicht verbieten lasse, nur weil ein paar nazis das wort einmal missbraucht hätten. er sei schließlich 1946 geboren. wenn er gewusst hätte, wie ein paar linke überreagieren, hätte er aber anstattdessen "wesensfremd" gesagt.
traurig ist, dass dieser mann voraussichtlich wieder eine absolute mehrheit bekommen wird.

möge sein überdimensionierter amtssitz von links und rechts und der angeblichen mitte der v mit dornenranken überwuchert werden!

Mittwoch, 5. März 2008

kindheitsstöckchen

nachdem dieses stöckchen in den letzten tagen vielerorts in die luft geworfen wurde, fange ich es auch einmal auf.

1. Wie hieß deine erste/r Freund/in bzw. Spielkamerad/in? Hast du heute noch Kontakt zu ihr/ihm?

das waren hannelore und ihr bruder martin, die im selben haus wohnten. ich habe sie seit gut zehn jahren nicht mehr gesehen, aber unsere eltern haben noch kontakt.

2. Was war dein Lieblingsspielzeug oder womit hast du am häufigsten gespielt?

als kleines kind mit puppen und später mit barbies, dazu steh ich auch. immerhin hatte ich so eine menge "personal", um die geschichten in meinem kopf umzusetzen. meine barbies waren übrigens teilweise auch lesbisch. allerdings weniger wegen meines kindlich queeren life-styles, sondern weil ich viel mehr barbies als kens hatte, und nachdem mein opa mich informiert hatte, dass auch männer in männer und frauen in frauen verliebt sein können, war das eine sehr praktische perspektive. ;-)
und ich habe meinen kleinen bruder gerne als mädchen verkleidet, damit wir mutter und tochter spielen können.

3. Welches war dein Lieblingsmärchen?

ich mochte eigentlich die meisten märchen gern und bekam sie auch oft vorgelesen. besonders gefiel mir ein altes märchenbuch, aus dem meine oma oft vorgelesen hat. darin gab es eine geschichte von drei bären oder 3 menschen, die in bären verwandelt werden osä. ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern, aber das mochte ich sehr gerne. ich muss oma einmal danach fragen, ob sie sich noch erinnern kann und ob es das buch noch gibt.

4. Kannst du dich noch an dein Lieblingskinderbuch erinnern?

ich habe sehr viel und sehr gerne vorgelesen bekommen und später auch selbst viel gelesen. in der vorlesezeit war heidi mein lieblingsbuch und auch kriki, das tapfere entlein sowie bolte, der bär. natürlich auch pippi langstrumpf, aber das ist sowieso ein all-time-favourite. in der volksschulzeit waren es dann hauptsächlich hanni und nanni und tina und tini und auch anderes von enid blyton. ich mochte aber auch die drei stanisläuse von vera ferra-mikura und das kleine ich bin ich von mira lobe sowie die bücher von christine nöstlinger sehr gerne. dann gab's noch etwas, das hieß das große sprachbastelbuch osä, das war so fein kreativ. ach ja! die kleine hexe von otfried preußler hätte ich fast vergessen. die hab ich übrigens vor ein paar jahren wiedergelesen und war recht enttäuscht, wie zeigefingerpädagogisch das ganze ist, obwohl es in dne 50er-jahren sicher fortschrittlich war. aber in der volksschulzeit hab ich es geliebt.

5. Welches Kinderlied mochtest du am liebsten?

hm, dass ich ein spezielles kinderlied gerne mochte, weiß ich gar nicht mehr. da wir eine recht unmusikalische familie sind, bin ich eher mit ö3 und austropop aufgewachsen. zumindest sind "und ich düse, düse, düse, düse im sauseschritt" (codo von döf), "i steh in der kötn und woat auf a taxi, aber es kummt net" (taxi von döf), strada del sole und oben ohne von rainhard fendrich, motorboot von kgb, fürstenfeld von sts sowie einiges von der eav neben weihnachtsliedern meine ersten assoziationen zum thema. damals schon geliebt habe ich i mecht landen von maria bill, obwohl ich weder den text an sich, noch seine bedeutung verstanden habe.

6. Was waren deine Lieblingskindersendungen?

heidi natürlich, pippi langstrumpf, barbapapas, die maus auf dem mars, pan tau, sie kam aus dem all, minikins (beim namen bin ich mir nicht ganz sicher, da ging es um menschen, die auf puppengröße geschrumpft wurden), biene maja, der kasperl aus der urania, entsprechend auch das pezi-betthupferl, toby und tobias, hallo spencer, pumuckl, wickie und am dam des.

7. Gab es Hörspiele die du besonders mochtest?

pumuckl und eine cassette namens mutti sagt gute nacht mit geschichten und gedichten, die mir meine mutter geschickt hat, als sie einmal mit meinem bruder im spital war und ich sie sehr vermisst habe.

8. Hattest du als Kind ein Haustier?

nein.

9. Hast du in eine Gruppe (Kinderchor, Jungschar etc.) besucht?

jungschar und kinderchor in der pfarre

10. Bist du ins Kinderturnen gegangen oder hast sonst eine Sportart gemacht?

meine volksschullehrerin hat in der 3. klasse (?) ein semester nachmittagsturnen angeboten, wo ich hingehen musste. *schüttel* und in der 2. klasse musste ich vom arzt aus ein paar mal haltungsturnen gehen.

11. Welchen Berufswunsch hattest zu als Kind?

privatdetektivin, schauspielerin, kapitänin, weltreisende
komischerweise kann ich mich nur daran erinnern, dass mir alle erklärt haben, dass ich mir die schauspielerei abschminken kann, weil man da schlank sein muss und keine brille tragen darf. warum niemand die anderen berufe für unrealistisch gehalten hat bzw. warum ich mir gerade das gemerkt habe, würde mich sehr interessieren.


ich werf das stöckchen weiter an alle, die es noch nicht haben.

Dienstag, 4. März 2008

pool (kein wasser)

"das war aber kurz... länger hätte es aber auch nicht sein müssen." meinte liebsteste, als wir uns anschickten, uns von unseren plätzen im akademietheater zu erheben, nachdem wir dort mark ravenhills pool (kein wasser) gesehen haben. ein stück, das nur 1 stunde 15 dauert, was tatsächlich genug war. im prinzip ist es eine zynische satire auf den kunstbetrieb und die (voyeuristischen) methoden zeitgenössischer (foto-)kunst, erzählt von vier schauspielerInnen und aufgehängt am kunstkonzept von nan goldin. so weit, so gut. aber es ist halt nichts neues. menschliche niedertracht und kleingeistigkeit wurde schon oft und besser auf die bühne gebracht, kunstkritik auch. ich denke da nur an yasmina rezas meisterwerk "kunst". halt wieder einmal ein unspektakulärer "naja"-theaterabend.
etwas neues gab es allerdings: ein ca. 2,5m großes stanleymesser stürzte auf die bühne - so etwas haben wir noch nicht gesehen, da waren liebsteste und ich uns einig, wie dieses requisit mit dem stück im zusammenhang steht, war uns allerdings nicht ganz klar.
einig waren wir uns auch darüber, dass das erfreulichste an pool sylvie rohrer ist, die nicht nur eine tolle schauspilerin ist (und ihre männlichen kollegen an die wand spielte), sondern auch eine augenweide und außerdem eine wahrlich wohlklingende stimme hat. - nur weil ich immer gerne das schöne in allem sehe ;-)

samen & zwiebel - teil 2

als ergänzung zum letzten eintrag kann ich sagen:
von der rosa blühenden pflanze bilde ich mir mittlerweile ein, dass sie ein bergenie ist.
was die blumenzwiebel anbelangt, hab ich mir ein herz gefasst und gestern nach meiner stauden-vorlesung, die professorin gefragt, dir mir geraten hat, sie halbschattig aufzustellen.
die samen, mit deren keimung ich, wenn überhaupt, in 3-4 wochen gerechnet habe, haben praktisch sofort grünes produziert - zumindest, die die im warmen zimmer stehen, die auf der veranda (ca.12°C) sind erst in den keimansätzen. teilweise muss ich mir was einfallenlassen, weil den keimlingen die plastiksackerlhüllen zu klein sind. allerdings weiß ich noch nicht, ob ich größere sackerl drübertu und damit die "gewächshausatmoshäre" verlängere oder ob ich sie einfach offen stehen lasse.

Donnerstag, 28. Februar 2008

samen & zwiebel

nachdem mein kleines paradies sich im februar verhält, als wäre es anfang april, kann auch die gärtnerin nicht nachstehen und muss ans werk. und es macht einfach spaß!
die mühsamen arbeiten wie verblühtes vom vorjahr abschneiden und die wege kehren (nicht vor dem angekündigten sturm!) habe ich noch aufgeschoben und stattdessen eine menge samen von sommerblumen und stauden zum vorziehen im zimmer gesät.

samen

die schalen habe ich noch in durchsichtige plastiksackerl verpackt und auf die erfreulicherweise zahlreichen fensterbretter in meiner villa kunterbunt verteilt. in den vergangenen jahren war ich nur mit wenigen meiner mannigfaltigen samen-versuche erfolgreich, aber ich kann's dann trotz guter vorsätze und mahnender worte meiner liebstesten nie lassen. und die plastiksackerl-methode habe ich schließlich noch nie probiert.

außerdem habe ich mich an drei verschiedenen methoden versucht, avocadokerne zum keimen zu bringen, nachdem ich vor zwei jahren mit einer vierten baden gegangen bin und das alles angeblich immer so einfach und dodelsicher ist.

und dann fanden sich noch eine menge blumenzwiebel, die ich alle dicht an dicht in topfe und kisterln gesetzt habe. die ohne austrieb habe dich dunkel und kühl untergestellt und die mit austrieb vors haus in die sonne.

zwiebelcollection

jetzt bin ich aber sehr unschlüssig, ob ich das so beibehalten soll. wenn man die zwiebel normal in die erde setzt, sind diese austriebe ja unterirdisch. soll ich sie ins dunkle stellen, bis sie blätter haben? die krokusse in meinem balkonkisterl haben sich auch im dunkeln voll entwickelt, und ich hab sie erst zur blüte rausgeholt. der liebstesten mutter meinte, die sonne würde nicht schaden, aber das dicht an dicht gepflanzte. aber so kriegt man die ja auch im handel. über ratschläge bzw. erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!

sonst mache ich jeden tag mindestens zwei gartenrundgänge und entdecke jedes mal etwas neues. so sind mittlerweile einige krokusse in gelb und blau, sowie eine blaue iris aufgeblüht, die primeln, leberbalsame, hahnenfüße und schneeglöckchen vermehren sich rasant und in den letzten zwei tagen haben einige tulpen ihre ihre blätter von 0 auf gut 12cm aus dem boden schießen lassen. die forsythie wird ihre knospen bald aufspringen lassen und auch die kletterhortensie hat auch schon knospen.

allerdings muss ich sagen, dass dieser prachtvolle frühlingseinbruch auch für mich auch gespenstisch ist. es ist einfach zu früh. als vor ein paar tagen in den nachrichten verlautbart wurde, dass in vorarlberg bereits die marillenbäume blühen, hat es mich fast umgehauen.

eine besonders spannende entdeckung habe ich gestern gemacht.

bergenie

diese pflanze habe ich vorigen sommer ausgegraben, als wir den garten meiner oma auflösen mussten, weil mir die blätter gut gefallen haben. meine großeltern wussten aber nur, dass sie im frühling rosa blüht. also wenn jemand weiß, wie diese pflanze heißt, wäre ich auch diesbezüglich über hinweise dankbar.

Mittwoch, 27. Februar 2008

trostloser reigen

mein dieswöchiger theatermarathon (drei stücke in acht tagen) führte mich gestern wieder ins burgtheater und zwar zu arthur schnitzlers reigen - eine inszenierung, die eh schon mehrere jahre auf dem buckel hat, die ich aber bisher noch nie wirklich erwischt habe. gestern war es also soweit und nach einem wunderfeinen nachmittag mit k.t., an dem wir uns auch eine weile im volksgarten von der frühlingssonne im februar verzaubern ließen, war es dann soweit. trotz der tollen besetzung (die anbetungswürdige birgit minichmayr, die mit demselben attribut zu versehende regina fritsch, cornelius obonya, sven-eric bechtolf, robert meyer) war das beeindruckendste an diesem theaterabend, um nicht zu sagen das beeindrückendste, das erlebnis am mittelrang in der letzen reihe zu sitzen, wo offenbar nicht vorgesehen ist, dass das publikum auch beine hat. meine knie haben mir daheim noch weh getan und auch meine begleiterin, die ein stückchen kleiner ist als ich, fühlte sich leicht ramponiert.
zum stück oder besser zu inszenierung fällt mir v.a. ein wort ein: trostlos. wohl waren alle schauspielerInnen (nicht nur die genannten) sehr gut, es gab auch zahlreiche witzige stellen, aber was ich vermisst habe, ist diese schnitzlerspezifische scheinbare leichtigkeit, mit der (eigentlich auch in diesem stück) ernste bzw. kritische inhalte transportiert werden. natürlich ist es trostlos, wenn es nur darum geht, wenn jeder mit jeder und jede mit jedem ins bett steigt, keine gefühle aufkommen und wenn doch, dann gleich enttäuscht werden. aber bei dieser inszenierung versteht man nicht, warum die beteiligten "es" überhaupt tun. wie gesagt, mancherlei lacher und einiges, das sehr gut zu k.t.s und meiner nachmittäglichen macho-verhaltensanalyse passte und uns deswegen schmunzeln ließ, aber im gesamten wieder ein theaterabend wo einer (diesmal auf schmerzenden beinen hinausstelzend) nur ein wirklich trostloses "naja" als resümee einfällt.

das einzige, woran man noch glauben kann, ist der deutsche schlager

shakespeare müsste schon sehr vorausschauend gewesen sein, hätte er diese zeile in sein maß für maß geschrieben. ganz generell sollte das burgtheater seine aufführung dieses stücks eher als "nach shakespeare" bewerben, weil vom ursprungstext fast nur noch grundzüge der handlung übrig geblieben sind. aber die modernisierung ist rundherum gelungen. der "neue" text ist sehr stimmig und bringt das stück in die gegenwart, ohne künstlich aufgesetzt zu wirken und ohne die handlung an sich zu verändern. im vordergrund steht die sogenannte "niedere" handlung im rotlichtmilieu, die dank großartiger schauspielerischer leistungen (regina fritsch und nicholas ofczarek grandios wie immer, aber auch alle anderen wirklich toll), die wirklich komisch gestaltet ist, aber trotzdem nicht nur "verklamaukt" wird, sondern ohne zeigefinger sozialkritisch dargestellt wird, was meiner erinnerung nach durchaus im sinne des stücks ist. sie "hohe" handlung ist sehr stark reduziert, und auch ein paar themen, die shakespeare anspricht, sind weggelassen. ich verstehe zwar nicht ganz, warum, aber die aufführung ist in sich sehr stimmig, gelungen modernisiert, von karin beier sehr gut und gefinkelt inszeniert, ohne die regiearbeit in den vordergrund zu stellen und trotzdem ist vom guten alten william noch etwas übrig geblieben.
subjektiv vielleicht der wichtigste gradmesser: ich bin in über drei stunden nicht eingeschlafen. das sit mir z.b. bei könig lear vorige woche nicht gelungen, obwohl der auch nicht schlecht war.
im gesamten kann ich sagen, dass "maß für maß" von den aufführungen an der burg, die ich in dieser saison gesehen habe, die erste ist, die mich wirklich begeistert hat.

Donnerstag, 21. Februar 2008

mondfinsternis

von wegen!
mit oder ohne fernglas - so eine wolkendecke hält dicht. *grmpf*
da wäre schlafen wohl die bessere beschäftigung gewesen.
wenigstens habe ich bei meinem spaziergang verifiziert, was mir neulich erzählt wurde und mir in über 30 jahren in dieser stadt noch nie aufgefallen ist, nämlich dass nach mitternacht wirklich nur jede zweite staßenlaterne leuchtet. nur für für meine straße stimmt das nicht, da brennt jede. vielleicht bzw. hoffentlich sind diese neuen, futuristischen dinger so energiesparend, dass die gemeinde mit oranger asphaltbestrahlung nicht geizen muss.
wenn schon keine hommelserscheinungen, dann immerhin eine erkenntnis. auch was wert.
ich geh jetzt ins bett und schau mir die rote mondin morgen im fernsehen an. *gähn*

Samstag, 16. Februar 2008

...

ich traute heute vormittag meinen augen nicht, als ich sah, dass der februar sich nicht an meine frühlingslaune hält und den garten komplett zuschneien ließ. gegen mittag strahlte die sonne mit voller kraft und und der morgendliche winterbruch war wieder vorbei. aber an ein paar stellen im garten fanden sich noch reste. zum beweis: schnee080215

das war für mich anlass, mich beim gartenrundgang einmal mit der kamera zu bewaffnen, um zu dokumentieren, dass ich mir das frühlingserwachen der letzten wochen nicht nur eingebildert habe:
die primeln machen schon seit ein paar wochen ihrem namen alle ehre primel-gelb080215
ein paar leberblümchen blühen auch schon leberblümchen080215
die hahnenfüße wuchern ohnehin wie unkraut und die allerorts in voller blüte stehenden schneeglöckchen zeigen sich schön langsam auch hier schneegloeckchen080215
ein paar andere pflanzen zeigen sich schon schön langsam. z.b. knospt der ranunkelstrauch , der winterportulak ist ein stückchen heraußen und das sedum ist auch schon recht fleißig sedum080215

möge der frühling beginnen!

Dienstag, 12. Februar 2008

die deutsche bischofskonferenz hat einen neuen vorsitzenden

wm51

na und? muss ich mir das anhören? natürlich nicht. niemand zwingt mich zum radiohören. aber einerseits lohnt es sich meistens, ö1 zu lauschen, andererseits rede ich hier nicht von einer der (übertrieben) vielen religionssendungen, sondern vom mittagsjournal, üblicherweise die beste nachrichtensendung der alpenrepublik.
ob die verschiedenen personalrochaden der katholischen kirche in österreich in die nachrichten gehören, kann man streiten. aber warum die deutsche bischofskonferenz jemand anderen als die deutschen katholikInnen was angeht, versteh ich nicht. liebe sendungsverantwortliche, habt ihr so starken politischen druck, dass ihr euch so vereinnahmen lassen müsst?

für die überbetonung katholischer themen verleihe ich eine wilde dornenranke an ö1.

Queerbeets bunte Blüten

Life is not a problem to be solved but a mystery to be lived.


wm3

Wer wandelt durch den Garten?

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danke, bärin! beruhigend...
danke, bärin! beruhigend wirkt das stück nicht auf...
queerbeet - 4. Okt, 22:59
Ich habe da so ein Stück...
...Repertoire, das heißt "Coincidence". *gg* Hier...
baerin - 27. Sep, 19:48
Glück gehabt
Manchmal kann Frau ihr Glück nicht fassen. Boah... Schön...
Briganti - 7. Aug, 19:00
Hihi
...ja der schlaflosen.... nicht so schön dann... P.S.:das...
Amanleian (Gast) - 6. Aug, 01:07

queerbeet unterwegs

sehr hübsch. wenn die...
sehr hübsch. wenn die klebertropfen gut halten, sind...
distel - 12. Okt, 10:16
hi distel! danke für...
hi distel! danke für die podcastfolge. wo auch immer...
distel - 10. Jul, 19:28
ich hatte gerade eine...
ich hatte gerade eine beinahe-stunde lang sehr viel...
distel - 3. Jul, 01:28
für eben mal schnell...
für eben mal schnell war das aber ganz schön gehaltvoll... mich...
distel - 28. Mai, 19:17
ich sehe, du hast die...
ich sehe, du hast die carousel-socken auf er liste....
distel - 27. Mai, 19:22

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